Hector

Docx

Composer

Pianist

English

 

Hector Docx is a pianist and composer, currently based in Hamburg, Germany.  At the centre of his work is a drive to reinvent the role of Pianist/Composer in the modern world and to actively bring an appreciation of classical music to a wider audience. 

In 2019 a number of newly commissioned pieces were premiered. Among them a chamber work "Für diese Schweine keine Träne"  which was part of a large-scale project "Klänge hinter Mauern" commissioned by the Kammerakademie Potsdam and the Foundation Lindenstraße Memorial Site. The project was based around a set of meetings with previous Stasi-prison inmates, with an aim to raise awareness about their experiences and about the psychological terror of the Stasi regime in east Berlin. Also premiered in 2019 was his orchestral work "The Muses of Mnemosyne" and "The day the Earth smiled" which was commissioned by the Non-Piano Toy Piano Festival.

 

He is currently initiating projects and collaborations with artists in Venezuela. He has created an art installation featuring, among other things, photography from artists trapped within the country. The project "The Nobodies of Venezuela" combines new music compositions with the photography exhibition. It was first exhibited in Hamburg 2018 and has since seen a second exhibition in November 2019. 

In 2018 he began a long term collaboration both as composer and pianist with the Brazilian artist and painter Delmar Mavignier and his father Almir Mavignier. The result of the first year was a new work for piano, clarinet and cello based on a set of 16 new oil paintings. Future commissions aim to further combine new music with the extensive catalogue of paintings and prints by Almir Mavignier.

He was invited in July of 2017 to take part in a field research trip to the south Chinese province of Guangxi. There he researched and recorded the folk melodies of the ethnic minority groups indigenous to the area. The resulting commission was inspired by his findings and research and the piece „As a Cave Cries“ was premiered in November 2017 in Shanghai.

 

As a pianist he gives regular concerts both as a soloist and chamber musician. In his solo recitals he aims to create a bridge between new music and old music. His most recent program of Bagatelles incorporates the works of Beethoven and Bartok with newly commissioned Bagatelles, which had been composed for his concert tour. In 2017 he appeared with both the Hamburg Symphony Orchestra and the Shanghai Symphony Orchestra in performing two world premieres. 

 

He dedicated much of 2016 to rediscovering and performing the forgotten piano works of the ‘Russian Avantgarde’. His work culminated in April 2016, when he directed and founded his own music festival, “Klang der Unruhe” (‘Sound of Unease”), which had the piano works of the composer Alexey Stanchinsky (1888-1914) at its center.  Among his own solo performances he also moderated throughout the Festival, aiming to give the public a more active role in their own discovery of the music. In December 2016, as a result of the Festivals success, he was awarded the DAAD prize and gave a solo recital featuring works from the festival.   

In 2020 he received funding to start a new project "New is Now". The project bings young composers into contact with schools and has the aim of bringing contemporary music directly to children. The project has received a second stage of funding for 2021.

Austin_Hayley_14.jpg

Deutsch

 

Hector Docx lebt als Komponist und Pianist in Hamburg, Deutschland. Für das Jahr 2018 war er ausgewählter Stipendiat der Horst und Gretl Will - Stiftung in Köln. Seine Werke wurden durch Europa sowie in China, Venezuela und Brasilien aufgeführt.

 

2020 wurde er von der Deutschen Botschaft in Caracas, Venezuela zusammen mit der Delegation der Europäischen Union als Komponist und Pianist nominiert, um Deutschland bei dem European Solisten Festival zu repräsentieren. Das Festival ist eine Zusammenarbeit zwischen der venezolanischen staatlichen Institution für Musik „El Sistema“ und der Europäischen Union.

 

Als Kern seiner Arbeit sieht er die Motivation, ein nachhaltiges Interesse an klassischer Musik bei einem breiteren Publikum zu kreieren und die Rolle des Komponisten sowie Konzertpianisten unter modernen Gesichtspunkten neu zu definieren. Die Neugier am Unbekannten führte dazu, dass sich Docx 2016 sein eigenes Festival „Klang der Unruhe“ ins Leben rief und als Erfolg für das Engagement um das Festival wurde er im Dezember 2016 mit dem DAAD Preis ausgezeichnet.

 

Im Juni 2017 wurde er eingeladen als Komponist auf einer Feldforschungsreise in Südchina mitzureisen. Geforscht wurden verschiedene Volksmelodien von vielfältigen kulturellen Minderheiten der Provinz Guangxi. Demzufolge bekam er den Auftrag, ein auf der Reise basierendes Werk zu komponieren, „As a Cave Cries“, das im November 2017 in Shanghai uraufgeführt worden ist. 

 

2018 bekam er einen Kompositionsauftrag von dem brasilianisch-deutschen Mahler Delmar Mavignier in Verbindung mit der Sao Paolo Galerie, um ein Werk basierend auf einem seiner neuen Gemälde zu komponieren. Das Werk sowie das Gemälde werden 2021 in Brasilien uraufgeführt/urausgestellt. 

 

Mitte 2018 rief er ein anderes Projekt ins Leben: „The Nobodies of Venezuela - Der Klang eines gebrochenen Landes.“ Das Projekt präsentierte sich als eine „Klingende Kunstinstallation“, die sich mit dem politischen sowie sozialen Notzustand Venezuelas auseinandersetzt. Bei dem Projekt arbeitete er eng mit dem venezolanischen Fotografen Richard Anderson zusammen. Unter anderem wurden neu komponierte Werke von Docx, die die Fotos als Inspirationsquelle verwendeten, uraufgeführt. 2019 wurde das Projekt von dem One World Gasthaus und Kultur Zentrum aufgenommen und nochmal einem Publikum präsentiert. 

 

In 2019 wurde sein Orchesterwerk „Die Musen Mnemosynes“ in Hannover uraufgeführt und er bekam einen Kompositionsauftrag von dem internationalen Non Piano/Toy Piano Festival. Sein Werk „The Day the Earth Smiled“ wurde in dem Hamburg Resonanzraum im Rahmen des Festivals uraufgeführt. Eine dritte Uraufführung in 2019 war sein Auftragswerk „Für diese Schweine keine Träne“ von der Kammerakademie Potsdam in Verbindung mit der Stiftung Gedenkstätte Lindenstraße für ihr Projekt „Klänge hinter Mauern“. Es handelte von den Geschichten und akustischen Erfahrungen der damaligen Inhaftierten des Stasi-Gefängnisses in der Lindenstraße in Potsdam. Diese Erfahrungen sollten im Rahmen eines neuen Musikwerkes für die Nachwelt festgehalten und für unterschiedliche Generationen künstlerisch weitervermittelt werden. Das Werk wurde 2020 nochmal in Potsdam aufgeführt.

 

2020 wurde sein neues Projekt „Little Symphony//new is now“ von der Claussen-Simon-Stiftung gefördert. Das Projekt umfasst die Uraufführung und Erarbeitung eines neuen Orchesterwerks, das für die jungen Schüler des Schulorchesters des Gymnasiums Kaifu komponiert wird. „Little Symphony//new is now“ ist ein Projekt, das versucht junge Komponisten mit Schulen in Verbindung zu setzen, damit die Komponisten, die von der Musikszene profitieren wollen, gleichzeitig an der Ernährung und Weitervermittlung dessen Szene teilhaben. 2021 wird er das Projekt weiter aufbauen.